Prof. Dr. Juliane Schröter (Germanistische Linguistik)
- Juliane.Schroeter@unige.ch
- Raum
- AH-A 314

- Visiting Research Fellow
Mercator Fellow im SoSe 2026
Juliane Schröter hat eine Professur für germanistische Linguistik an der Universität Genf inne. Sie ist spezialisiert Kulturlinguistik, Politolinguistik, Argumentationsanalyse sowie Begriffsgeschichte und Diskurslinguistik sowie auf die Verbindung quantitativer (digitaler) und qualitativer Methoden.
Sie studierte in Darmstadt, Kassel (Deutschland) und Saint Louis (USA) Germanistik und Bildende Kunst, promovierte 2010 an der Universität Zürich und habilitierte sich dort 2015. Mit einer SNF-Förderungsprofessur wechselte sie 2018 an die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Im selben Jahr wurde sie auf eine Professur an der Universität Wien berufen, bevor sie 2020 in Genf nominiert wurde. Aktuell interessiert sie sich besonders für schweizerische Begriffsgeschichte, für Diversitätsdiskurse sowie für (de)polarisierende Diskurse.
Auswahl aktueller Publikationen:
- Schröter, Juliane (i. E.): „Variationen über ein Schema. Formen und Funktionen des Argumentum ad populum“ in: Viviane Börner, Vanessa Breitkopf, Stephan Habscheid und Friedemann Vogel (Hg.): Popularisierung – Populismus – Partizipation. Diskurse und Praktiken (kommunal-)politischer Kommunikation in der Gegenwart.
- Schröter, Juliane (2026): „Sprache konstruiert Kultur. Eine Systematik an Beispielen“, in: Juliane Schröter, Anna Pfäffle und Adelheid Wibel (Hg.): Kulturell konstruktiv. Sprachtheoretische Perspektiven der Kulturlinguistik. Berlin (Linguistik. Impulse und Tendenzen 117), S. 33–63. DOI: https://doi.org/10.1515/9783111168012-002.
- Schröter, Juliane (2025): „Funktion“, in: Germanistische Linguistik (GL) 56 (1), S. 135–175. DOI: https://doi.org/10.5771/0072-1492-2025-1-135.
- Schröter, Juliane (2024): „,Konsens‘ und ,Kompromiss‘ in der Schweiz. Eine politolinguistische Begriffs- und Diskursanalyse“, in: Zeitschrift für Angewandte Linguistik [o. Jg.] H. 1, S. 103–135. DOI: https://doi.org/10.1515/zfal-2024-2004.