„Trost. Vier Übun­gen“

Podcast
12.08.21

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Hanna Engelmeier im Gespräch mit Jochen Venus

Populäre Maßstäbe und traditionelle Kanones lassen oft vergessen, dass die Bedeutsamkeit kultureller Artefakte ihre persönliche Aneignung voraussetzt. Hanna Engelmeier geht in ihrem Essay Trost. Vier Übungen besonders intensiven persönlichen Aneignungen auf die Spur. So heterogen die Artefakte sind, die Gegenstand solcher Aneignungen werden, so deutlich zeigt sich ein Fluchtpunkt intensiver Lektüren: Trost zu finden.

Wie kommt eine Autorin auf dieses Thema? Wie wählt sie ihre Gegenstände aus und wie funktioniert der Schreibprozess? Warum dabei Witze wichtig sind und was das mit Adorno zu tun hat: davon handelt dieser Podcast.

Für ihren Essay Trost. Vier Übungen ist Hanna Engelmeier 2021 mit dem Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises ausgezeichnet worden.

Hanna Engelmeier arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Ihre Dissertation Der Mensch, der Affe rekonstruiert aus medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive eine höchst populäre Debatte des 19. Jahrhunderts: die Abstammung des Menschen vom Affen. Seit 2014 ist sie Autorin der Zeitschrift Merkur. Seit Beginn dieses Jahres erscheint dort ihre Kolumne über „Körperliche Ertüchtigung“. Ihre Kritiken und Essays erschienen u. a. in Süddeutsche Zeitung, Sprache im technischen Zeitalter und ZEIT Online. 2020 war sie Sprecherin der Jury des Deutschen Buchpreises.