Dr. Alina Potempa (Kirchengeschichte)

Alina Potempa ist Kirchenhistorikerin und seit 2025 Wissen­schaft­liche Mitarbei­terin an der Akade­mie der Welt­religionen der Univer­sität Hamburg, einer inter­diszipli­nären Einrich­tung für religions­bezogene Forschung und Transfer. Ihre Forschungs­interessen liegen in der Kirch­lichen Zeit­geschichte, wo sie zu sexualitäts-, gender- und emotions­geschicht­lichen Fragen arbeitet. 2025 erschien von ihr die Mono­graphie Das katho­lische ’68. Die Auswir­kungen der „Pillenen­zyklika“ Humanae vitae auf das Katholisch­sein in der Bundes­republik. Die Studie beruht auf ihrem Postdoc-Forschungs­projekt in der DFG-Forschungs­gruppe 2973 „Katholisch­sein in der Bundes­republik Deutsch­land. Semantiken, Praktiken, Emotionen in der west­deutschen Gesellschaft 1965–1989/90“.
Alina Potempa hat an der Ruhr-Univer­sität Bochum studiert und wurde 2021 an der Bergischen Univer­sität Wupper­tal mit einer Arbeit zu katho­lischem Wirtschafts­denken im 19. Jahr­hundert promo­viert. Vor ihrer Zeit in Hamburg war sie als Wissen­schaft­iche Mitarbei­erin am Institut für Geschichts­wissen­schaften der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Katholisch-Theolo­gischen Fakultät der Ruhr-Univer­sität Bochum tätig.