Prof. Dr. Dr. Ino Augs­berg (Rechts­philo­sophie)

Raum
AH-A 314
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Ino Augsberg
  • Visi­t­ing Resea­rch Fellow

Ino Augsberg ist seit dem Winter­semester 2013/14 Inhaber des Lehr­stuhls für Rechts­philo­sophie und Öffent­liches Recht und Co-Direktor des Hermann Kanto­rowicz-Instituts für juris­tische Grund­lagen­forschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Haupt­forschungs­interessen gelten den Rändern des Rechts, das heißt jenen Orten, wo die recht­lichen Probleme auf Fragen aus offen­bar ganz anderen Bereichen stoßen, etwa der Literatur oder der Sprach­philo­sophie, der Religion oder der Episte­mologie. Ihn interes­sieren vor allem die hier zu beob­achten­den Verfal­tungen zwischen den angeb­lich sauber getrennten Sphären.
Nach einem Studium der Philo­sophie, Kunst­geschichte, Literatur- und Rechts­wissen­schaft in Freiburg im Breisgau und Heidel­berg, das er 2001 mit einer Promo­tion zum Dr. phil. und 2004 mit dem ersten juris­tischen Staats­examen abschloss, ging Augs­berg als wissen­schaft­licher Mitar­beiter an die Fakultät für Rechts­wissen­schaft der Univer­sität Hamburg. Dort wurde er im Jahr 2008 zum Dr. iur. promo­viert. Zur Habili­tation wechselte er an die Ludwig-Maximilians-Universität München; das Verfahren wurde 2013 abge­schlossen. Seit 2022 ist er Ordent­liches Mitglied der Akademie der Wissen­schaften in Hamburg.
Zu jüngeren Veröffent­lichungen zählen: Schmitt-Lektüren. Vier Versuche über Carl Schmitt (Berlin 2020); Theorien der Grund- und Menschen­rechte. Eine Einfüh­rung (Tübingen 2021); Elemente einer Theorie des exposi­tiven Rechts (Weilerswist 2021); Sprach­krisen. Studien zu Recht und Literatur (Wien 2025).