Gesandte und Gesalbte. Hanns Heinz Ewers’ Erzäh­lung „Der strah­lende Mann“ (1925) als lite­ra­ri­sche Medi­en­the­o­rie (2026)

Peer reviewed / Buchveröffentlichung

Inhalt

Der Beitrag zeigt, dass Hanns Heinz Ewers’ Erzählung „Der strah­lende Mann“ (1925) eine litera­rische Medien­theorie entwickelt. Unter Rück­griff auf medien­geschicht­liche Über­legun­gen zur vermehrt draht­losen Telek­ommuni­kation und unter Berück­sichti­gung der konkreten medialen Situation ihrer Publi­kation wird „Der strahlende Mann“ als ein Text lesbar, der die mediale Konstel­lation der 1920er reflektiert und nach ihrem Mythos fragt.


This article demon­strates that Hanns Heinz Ewers’s 1925 story “Der strahlende Mann” (The Radiant Man) develops a literary theory of media. Drawing on historical ideas on telecommuni­cations, particularly wireless techno­logy, and taking into account the specific media context of its publication, “Der strahlende Mann” can be read as a text which reflects the media landscape of the 1920s and asks questions about its mythos.

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Zitierweise

Kreuzmair, Elias (2026): „Gesandte und Gesalbte. Hanns Heinz Ewers’ Erzählung ‚Der strahlende Mann‘ (1925) als literarische Medientheorie“, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 2, S. 211–230. DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7806.2026.02.04.