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Inhalt

Das Lektorat nimmt eine Schlüsselrolle im Verlags­wesen ein, indem es Manu­skripte akquiriert, redak­tionell bear­beitet und deren Veröffent­lichung begleitet. Historisch als kultur­vermit­telnde Instanz verstanden, hat sich das Berufs­bild im Zuge der Markt­zentrie­rung und Digitali­sierung erheb­lich gewan­delt. Neben klassi­schen Aufgaben wie Text­bearbei­tung und Programm­planung rücken zunehmend betriebs­wirt­schaft­liche, techno­logische und strate­gische Kompe­tenzen in den Fokus. Insbeson­dere die fortschrei­tende Digitali­sierung und der Einsatz Künst­licher Intelli­genz stellen Lektor:innen vor neue Heraus­forde­rungen und erfordern eine Anpassung ihrer Arbeits­weise. Die kultur- und buch­wissen­schaft­liche Forschung konzen­triert sich vor allem auf das Lektorat litera­rischer Verlage und unter­sucht sowohl dessen netz­werk­basierte und kultur­sozio­logische Struk­turen als auch die praxeo­logischen Auswir­kungen lektoraler Eingriffe.

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Zitierweise

Knorr, Katharina (2026): „Lektorat und Verlag“, in: Alexander Nebrig, Corinna Norrick-Rühl und Erika Thomalla (Hg.): Handbuch Verlag. Berlin, Heidelberg. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-662-67725-4_19-1.