Inhalt

Der Beitrag skizziert Optionen einer Narrativen Folgenforschung. Im Zentrum steht der Versuch, eine für soziale Hilfen angemessene Form der Wirkungsforschung zu begründen, um Einseitigkeiten der als "Evidenzbasierung" bekannten Ansätze zu vermeiden. Es erfolgt zunächst eine Diskussion der Evidenzbasierung und ihres Anspruchs, Wirkungen sozialer Hilfen objektiv auszuweisen. Dies wird kontrastiert mit dem Fokus auf Narrationen als bedeutungsorientierte, kommunikative und relationale Herstellung von Folgen sozialer Hilfen. An einem empirischen Beispiel wird dieser Ansatz illustriert. Zudem werden Stärken und Schwächen der Narrativen Folgenforschung thematisiert. Im Ergebnis wird für eine plurale Forschungslandschaft votiert, die unterschiedlichen Ansätzen verpflichtet ist, wobei narrativen Ansätzen besonderes Potential zukommen kann, über die Folgen sozialer Maßnahmen aufzuklären.

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Zitierweise

Dollinger, Bernd (2017): „Narrative Folgenforschung“, in: Zeitschrift für Sozialpädagogik 15, S. 20–39.