Reproduktionsindustrie. Kunst und ihre Popularisierung um 1900 (2026)

Inhalt
Die im Buch versammelten Texte untersuchen den Einfluss „Billiger Bilder“ auf die Formierung kunsthistorischen Wissens um 1900. Zwei Themen werden dabei vorrangig verfolgt: Erstens die Geschichte der technischen Umbrüche im Bereich des industriellen Reproduktions- und Vervielfältigungsgewerbes, die maßgeblich dazu beitragen, das (kunsthistorische) Bild zu popularisieren; zweitens die historiographisch vorgehende Einordnung der Auseinandersetzungen um die Konfektionierung kunsthistorischen Wissens. In verschiedenen Kontexten wird der grundlegenden Frage nachgegangen, wie der Zuwachs kunsthistorischer Reproduktionen tradierte Hierarchien zwischen Hoch- und Populärkultur herausfordert und die Kunstwissenschaft des späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zu methodischen Neuorientierungen nötigt.
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Zitierweise
Imorde, Joseph (2026): Reproduktionsindustrie. Kunst und ihre Popularisierung um 1900. Ilmtal-Weinstraße (erste Ausgabe Berlin 2025).
Medienecho
Bernd Stiegler: „‚Teilhabe der Vielen am Schönen‘. Wo Walter Benjamin irrte: Joseph Imorde nimmt nüchtern den Aufschwung der Kunstpopularisierung in den Blick“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.03.2026, Feuilleton, S. 12.