Interview
16.07.26

Interview mit Niels Werber im Podcast Der Tag. Ein Thema, viele Perspektiven des Hessischen Rundfunks

Wir befinden uns in einer Umbruchphase und das auf mehreren Ebenen. Es sind nicht nur der Klima­wandel und die Zeiten­wende durch den Ukraine­krieg. Dazu kommen massive Migrations­bewe­gungen und die Verände­rungen in der Arbeits­welt durch künst­liche Intelli­genz. Viele Menschen haben große Ängste, psychi­sche Probleme nehmen zu, die Zukunft wird als bedroh­lich und ungewiss empfunden.
Kein Wunder, dass Helden Kon­junktur haben. Im Kino z. B. Super­man und Super­girl und eine neue Aus­gabe der Odyssee. Waren die von Feminis­tinnen und einigen Kultur­wissen­schaft­lern in der Nach­kriegs­zeit aus­geru­fenen post­heroi­schen, fried­lieben­den Zeiten nur ein kurzes Inter­mezzo? Brauchen wir wieder die großen Helden­erzäh­lungen für eine Gesell­schaft, in der jeder versucht, Verant­wor­tung zu über­nehmen und bereit ist, Opfer zu bringen?
Darüber wollen wir sprechen mit dem Film­wissen­schaftler Marcus Stiglegger, mit dem Kultur­wissen­schaftler Niels Werber, mit dem in Amerika lebenden Kogni­tions­wissen­schaftler Fritz Breit­haupt, der sich mit der Helden­insze­nierung von Donald Trump beschäftigt, und mit dem Psycho­logen Stephan Grüne­wald, dessen jüngstes Buch über unsere verun­sicherte Gesell­schaft Wir Krisen­akrobaten heißt.

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