Pop und Popu­lis­men in den Unter­hal­tungs­ma­ga­zi­nen um 1933 (2025)

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Inhalt

Als wesentliche Inkubatoren der Populär- und Popkultur der Weimarer Republik sind Unter­haltungs­magazine mittler­weile durchaus in den Fokus der Forschung gerückt, auch mit Blick auf die Zeit um 1933. Hier sieht es zunächst so aus, als ließe sich 1933 eine klare Zäsur ausmachen. Ein wesent­licher Motor der Weimarer Populär­kultur, der Ullstein-Verlag, wird 1934 enteignet und ‚arisiert‘; 1934 wird das Magazin Uhu eingestellt, um nur ein Beispiel zu nennen. Ein weiteres Magazin aus dem Hause Ullstein, Die Dame, lebt aller­dings bis 1943 fort. Ober­fläch­lich bleibt vieles gleich, beim Durch­blättern der Ausgaben fällt jedoch schnell auf, dass sich Repräsen­tationen und Schwer­punkte zugunsten der NS-Ideologie verschieben. In den Beiträgen dieses Sonder­heftes der Kultur­wissen­schaft­lichen Zeit­schrift wird diese Beob­achtung vertieft. Es wird gezeigt, wie sich der Wechsel zum National­sozialis­mus in Publika­tionen wie Das Leben, Die Woche, Das Magazin, Die Filmwelt und Arbeiter Illustrierte Zeitung nieder­schlägt, und weiter: wie sich das Zeitschriften­angebot insgesamt in den 1930er Jahren entwickelt.

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Zitierweise

Seidel, Anna und Maren Lickhardt (Hg.) (2025): Pop und Populismen in den Unterhaltungsmagazinen um 1933. Hamburg (Sonderheft Kulturwissenschaftliche Zeitschrift). DOI: https://doi.org/10.28937/978-3-7873-4953-1.