„Vul­gär!“ Zur Logik einer Invek­tive (2024)

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Inhalt

In den Jahrzehnten um 1800 differenziert das ästhetische Begriffssystem zusehends aus. Im Zuge dessen kommt es auch zu einer Nobilitierung der Kategorie des Populären. Alle negativen Aspekte dieser Zuschreibung, die nun nicht mehr mitgeführt werden können, wandern in die Residualkategorie des Vulgären. Der Beitrag untersucht die möglichen Sanktionierungen des Vulgären im Bereich der Kunst und arbeitet dabei allen voran die moralische Komponente des Vulgaritätsvorwurfes heraus. Dies bildet die Basis, das Vulgäre ebenfalls unter der Logik einer Invektive verstehen zu können.

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Zitierweise

Multhammer, Michael (2024): „‚Vulgär!‘ Zur Logik einer Invektive“, in: Nursan Celik und Sebastian Speth (Hg.): Rezipienten als Straf- und Kunstrichter: Oszillationen zwischen Urteil und Deutung. Berlin/Heidelberg, S. 52–63.