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Problematisch populär
no. 20

03.11.26

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Postproduktion: Anna Greiving und Susanna Mengel

Maren Lickhardt und Florian Heesch im Gespräch mit Andreas Martin Widmann

In seinem neuen Roman Eddi erzählt Andreas Martin Widmann eine Art Reise seiner Prota­gonistin durch Neu­branden­burg. Die Literatur­wissen­schaftlerin Maren Lickhardt (A05) und der Musik­wissen­schaftler Florian Heesch (A04) sprechen mit dem Autor über Jugend, Musik und perspek­tivische Gestal­tung in Eddi.

(00:00:00)
Vorstellung von Andreas Martin Widmann

(00:02:29)
Zum Verhältnis von Literaturwissenschaft und Schrift­stellerei bei Andreas Martin Widmann

(00:13:11)
Erzählstrategien im Roman – Eddi als Jugendliteratur?

(00:24:45)
Formen schriftstellerischer Popularität

(00:31:56)
Musikkulturen (und Popkulturen) in Eddi

(01:04:30)
Lesung von Andreas Martin Widmann aus Eddi


Der Schriftsteller und Literaturwissen­schaftler Andreas Martin Widmann hat an der Johannes Gutenberg-Univer­sität Mainz Germanistik, Theater­wissen­schaft und Anglistik studiert und wurde mit einer Arbeit über kontra­faktische Geschichts­darstellung im post­modernen Roman promo­viert (Winter Verlag, 2009). Von 2012 bis 2016 unter­richtete Widmann als DAAD-Lektor am Univer­sity College London. Seit 2016 lebt er in Berlin und unter­richtet am Bard College Berlin. Neben Beiträgen zu Antho­logien hat Widmann bei Rowohlt 2012 den Roman Die Glücksparade und 2018 den Roman Messias vorgelegt. Bei Weiss­books ist 2026 Widmanns neuster Roman Eddi erschienen. Widmann hat für seine schrift­stelle­rische Tätig­keit zahlreiche Stipendien erhalten und Preise gewonnen. So war er u. a. Stipen­diat des 12. Klagen­furter Literatur­kurses sowie des Litera­rischen Collo­quiums Berlin. 2017 hatte er das Alfred Döblin-Stipen­dium der Akademie der Künste inne. Darüber hinaus hat Widmann 2010 den Robert-Gernhardt-Preis erhalten.