Einla­dung zur Studie: Digi­ta­les Körper­wis­sen

01.12.22

Einladung zu einer Interviewstudie, um über Ihre Erfahrungen und Erwartungen zu digitalen Gesundheitstechnologien zu sprechen.

Interviewdauer: 30-60 Minuten
Interview möglich via: Zoom oder Telefon (schriftlich per Fragebogen auf Anfrage)
Aufwandsentschädigung: 25€ pro Interview

Interessieren Sie sich für Ihre Gesundheit und nutzen Sie digitale Technologien, um Daten über Ihre Gesundheit zu erheben? Bringen Sie diese Daten beim Arzt zur Sprache? Üben Sie einen medizinischen Beruf aus und nutzen Ihre Patient:innen digitale Gesundheitstechnologien für ihre Erkrankung? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Studie unterstützen und uns für ein 30- bis 60-minütiges Interview zur Verfügung stehen.

Worum geht es?

In dem DFG-finanzierten Projekt “Digitales Körperwissen” untersuchen wir gemeinsam mit chronisch kranken Menschen und medizinisch geschultem Personal, wie sie mobile Gesundheitsanwendungen, Fitnesstracker und andere digitale Technologien nutzen, um Daten über Körper und Gesundheit zu erheben. Dazu zählen Vitalwerte wie Blutdruck, Herzschlag oder Sauerstoffsättigung. Aber auch Schlafdauer, körperliche Aktivitäten, die tägliche Gefühlslage und andere Informationen können durch Sensoren, digitale Tagebücher und ähnliche Anwendungen erhoben werden.

Unter Anderem fragen wir: Wie machen Betroffene und Ärzt:innen diese kontinuierlich gemessenen Daten interpretierbar? Welche Rolle spielen von Betroffenen selbst erstellte Daten für spezielle Behandlungspfade und die Alltagsbewältigung? Wie verändern sich Rollenverständnisse, Krankheitsmanagement und Interaktionen zwischen Ärzt:innen und Betroffenen?

Warum ist Ihre Teilname wichtig?

Digitale Gesundheitstechnologien werden als nutzbringend für die Gesundheitsversorgung beschrieben. Aber es bleibt häufig unklar, wie chronisch kranke Menschen und medizinsches Personal mit diesen Gesundheitstechnologien umgehen. Unser Projekt möchte eine realistische Bestandsaufnahme zu digitalen Gesundheitstechnologien machen. Es betrachtet, wie sie die Gesundheitsversorgung zugunsten chronisch Kranker verändern können. Aber es soll auch die Fragen und Probleme für Betroffene und medizinisches Personal aufzeigen. Da diese Fragen je nach Krankheitsbild ganz unterschiedliche Antworten haben, führen wir eine vergleichende Studie durch. Diese befragt Menschen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen, sowie unterschiedlichen Fachspezialisierungen.

Was geschieht mit den erhobenen Daten?

Bei dieser Studie fragen wir Sie nach Ihren persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Motiven zur Nutzung digitaler Gesundheitstechnologien und -daten. Die Studienergebnisse werden in einer wissenschaftlichen Publikation zusammengefasst. Zudem planen wir, leicht verständliche Kurzfassungen unserer Ergebnisse zu verfassen, die sich an chronisch Kranke, Patienten- und Selbsthilfeorganisationen, sowie medizinisches Personal wenden.

Wer kann teilnehmen?

Die Studie richtet sich an folgende Personengruppen:

  1. Erwachsene, die digitale Gesundheitstechnologien nutzen und Gesundheitsdaten über sich sammeln und für den Umgang mit ihrer Erkrankung oder ihren Alltag nutzen. Erwachsene sollten Erfahrungen damit haben, diese Technologien und Daten mit Ärzt:innen, Therapeut:innen und anderen Leistungserbringern auszutauschen und zu besprechen.
  2. Medizinisch geschultes Personal (Ärzt:innen Therapeut:innen, Gesundheitsberater:innen und Pfleger:innen), das Erfahrungen mit der Nutzung digitaler Gesundheitstechnologien und -daten für die Patientenbehandlung hat.

Auf welchem Weg können Sie teilnehmen?

Wenn Sie unser Forschungsprojekt unterstützen möchten, melden Sie sich bitte per Email bei uns. Gern laden wir Sie zu einem 30- bis 60-minütigen Interview ein. Interviews können online (Zoom) oder per Telefon durchgeführt werden. Die Dauer des Interviews kann auf Ihren Wunsch angepasst werden.

Wir bieten pro Interview eine Aufwandsentschädigung von 25 Euro in Form eines Thaliagutscheins an.

Eine schriftliche Teilnahme ist möglich, falls Sie aufgrund Ihrer Erkrankung nicht an einem Interview teilnehmen können. Sie können unseren Fragebogen per Email bei Herrn Lämmerhirt (siehe unten) anfordern.

Wer führt die Studie durch? Und wo erhalten Sie mehr Informationen?

Die Studie wird von der TU Dortmund und der Universität Siegen durchgeführt. Studienleiter ist Prof. Dr. Cornelius Schubert. Interviews und Analysen werden von Herrn Danny Lämmerhirt, M.A., durchgeführt.

Sie können sich an Herrn Danny Lämmerhirt wenden (danny.laemmerhirt@tu-dortmund.de), falls Sie ein Interview vereinbaren wollen. Herr Lämmerhirt gibt Ihnen gern Auskunft zur Studie und kann Ihnen einen Fragebogen zur schriftlichen Teilnahme zusenden (per Email oder postalisch).

Forschungsteam:
Danny Lämmerhirt, Email: danny.laemmerhirt@tu-dortmund.de
Prof. Dr. Cornelius Schubert, Email: cornelius.schubert@tu-dortmund.de