Digi­ta­les Körper­wis­sen. Konflikt­li­nien proble­ma­ti­scher Popu­la­ri­tät in der Gesund­heits­ver­sor­gung

C Populismen
C02

Mit Wearables, Apps und Internetplattformen werden immer mehr digitale Körperdaten erhoben und verbreitet. Gesundheitstechnologien in eHealth und mHealth erzeugen und werten Körperdaten ebenso aus. Die breite Beachtung dieses digitalen Körperwissens wirkt sich, so die These des Projekts, auch auf das Verhältnis von Patient*innen und Ärzt*innen aus.

Im Teilprojekt untersuchen wir zusammen mit Patient*innen und Ärzt*innen, wie sich ihre Beziehungen durch die Verbreitung von digitalen Medizin- und Medientechnologien verändern. Wir fragen nach den Chancen und möglichen Konflikten, wenn PatientInnen selbst biomedizinische Daten produzieren und gegenüber Ärzt*innen zur Geltung bringen.

Ziel ist es, diese Veränderungen mit hoher empirischer Auflösung in ihrer Vielfalt sichtbar zu machen. Insbesondere untersuchen wir, ob, und wenn ja, wie Dynamiken der Digitalisierung und Popularisierung zu neuen Formen der Rechtfertigung professionellen Wissens gegenüber populären Wissensbeständen führen können.

Publikationen

Die Arzt-Pati­ent-Bezie­hung (2010)

Andere wissen­schaft­li­che Publi­ka­ti­o­nen

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Tech­no­gra­fie. Zur Mikro­so­zio­lo­gie der Tech­nik (2006)

Peer reviewed / Buch­ver­öf­fent­li­chung

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