Amazing Super­bugs. Das große Krab­beln im Comic (2026)

Peer reviewed / Buchveröffentlichung

Inhalt

Ob Spider-Man, Ant-Man, Killer Moth, Queen Bee oder The Wasp – eine Vielzahl populärer Superheld:innen, Schurk:innen und Neben­figuren im Comic-Kosmos ist von Insekten und Spinnen­tieren inspiriert. Dies verwundert zunächst, werden diese kleinen Tiere doch oft als kriechende, krabbelnde, verachtete Kreaturen wahrgenommen – sie sind ebenso essen­zielle wie häufig über­sehene Bestand­teile der Natur. Doch gerade diese häufig missver­standenen und unlieb­samen Lebewesen dienen seit Jahrhun­derten als Inspiration für mannig­faltige Erzählungen in Bild und Schrift, insbeson­dere in Comics. Die Beiträge in der vorliegenden Ausgabe der Navigationen basieren auf einer gemeinsam von dem Siegener SFB 1472 „Transfor­mationen des Populären“ und dem Clemens Sels Museum Neuss durchgeführten Workshop anlässlich der Ausstellung „Amazing Superbugs: Das grosse Krabbeln im Comic“, die 2024/25 im Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik, einer Dependance des Neusser Museums, stattfand. Sie unter­suchen die vielfältigen Facetten ästhe­tischer und narrativer Darstel­lungen von Insekten und Spinnen und werfen einen medien-, comic- und kultur­wissen­schaftlich informierten Blick auf ihre Bedeutung in den visuellen Kulturen der Gegenwart. Im Fokus stehen u. a. die Kunst­werke von Amelie von Wulffen, Holocaust-Comics von Art Spiegelman sowie Leopold Maurer und Regina Hofer sowie die gesell­schafts­politische Wirkmacht von Super­held:innen wie Spider-Man, Ant-Man oder The Wasp. Abgerundet wird die Ausgabe durch ein Interview mit Thomas Schmitz-Lippert und Susanne Flimm vom Cöln Comic Haus und einer Dokumen­tation der Ausstellung „Amazing Superbugs“.

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Zitierweise

Deckbar, Anne, Daniel Stein und Anita Hachmann (Hg.) (2026): Amazing Superbugs. Das große Krabbeln im Comic. Siegen (Themenheft Navigationen 26 [1]).