Popu­la­ri­sie­rung und Popu­la­ri­tät im 15. und 16. Jahr­hun­dert. Trans­for­ma­ti­o­nen der Wissens­kul­tur zwischen Hand­schrift und Buch­druck (2026)

Peer reviewed / Buchveröffentlichung

Inhalt

„Populär ist, was bei vielen Beachtung findet.“ Diese These des Siegener Sonder­forschungs­bereichs „Trans­forma­tionen des Populären“ wendet der vorliegende Band auf die Periode des Übergangs von der Hand­schriften- zur Buchkultur im 15. und 16. Jahr­hundert an. Hugo Kuhn charak­teri­sierte sie einst mit den Begriffen der „Literatur-Explosion“ und „volks­sprach­lichen Popu­larisie­rung der lateini­schen Schrift-Tradition“.
Damit war eine umfassende „Literarisierung der Kultur“ gemeint, die die Verbrei­tung von Wissen, ein neues Verhältnis von Experten und Laien, die Entstehung des Buch­markts und einer vom Buch­druck ausge­henden Öffent­lichkeit umfasst. Der Band nimmt Kuhns vielzitierte, aber kaum je im Einzelnen spezi­fizierte Thesen als Ansatz­punkt, um die signifi­kanten Phäno­mene von Popu­larisie­rung und Popu­larität im Zusammen­hang der Schrift­kultur und ihrer viel­fältigen Aneig­nungen in diesem Zeitraum erstmals auszu­messen.
Die verschie­denen Beiträge widmen sich Prozessen von Populari­sierung und Popu­larität der Umbruch­zeit um 1500, die spezi­fische Verbin­dungs­linien mit - wie auch Abgren­zungen von - den Verhält­nissen des (post)modernen Populären erkennen lassen.

Link

Zum Band auf der Verlagsseite: Ansehen

Zitierweise

Seebald, Christian und Hans Rudolf Velten (Hg.) (2026): Populari­sierung und Popu­larität im 15. und 16. Jahr­hundert. Trans­forma­tionen der Wissens­kultur zwischen Hand­schrift und Buch­druck. Berlin (Beihefte zur Zeitschrift für deutsche Philologie, 27). DOI: https://doi.org/10.37307/b.978-3-503-24168-2.