Vulgär - gemein - nied­rig. Erkun­dun­gen im früh­neu­zeit­li­chen Begriffs­feld

Vulgär - gemein - niedrig. Erkundungen im frühneuzeitlichen Begriffsfeld
22. Juli - 23. Juli 2021

Herrengarten 3
57068 Siegen
AH-A 217/218

Im Zentrum steht die Frage, welche onomasiologischen und semasiologischen Aspekte des Vulgären sich in der Frühen Neuzeit isolieren lassen. Ferner wird untersucht, welche Interferenzen und semantischen Beziehungen zwischen Begriffen wie ‚gemein‘, ‚pöbelhaft‘, ‚niedrig‘, ‚grobianisch‘, ‚populär‘ und schlussendlich dann auch ‚vulgär‘ in der Zeit bis zur Wende zum 19. Jahrhundert bestehen und welche Konzepte diese Begrifflichkeiten transportieren.

Programm

22.07.21

14:00 Uhr

Ankunft - Get together

22.07.21

14:30 Uhr

Michael Multham­mer, Vikto­ria Ehrmann (Siegen): Einfüh­rung – Vulga­ri­tät zwischen norma­ti­ver Setzung und werten­der Attri­bu­ie­rung.

22.07.21

15:00 Uhr

Diskus­sion Texte Reader – Defi­ni­ti­o­nen und Exten­si­o­nen 

22.07.21

16:00 Uhr

Pause

22.07.21

16:30 Uhr

Jörn Stei­ger­wald (Pader­born): Areti­nos Affe.

22.07.21

17:15 Uhr

Julia Amslin­ger (Göttin­gen): "Sau-Verse" – der Knit­tel­vers im 17. Jahr­hun­dert. (krank­heits­be­dingt entfal­len)

22.07.21

18:00 Uhr

Zusam­men­fas­sung erster Ergeb­nisse

23.07.21

9:15 Uhr

Vikto­ria Ehrmann (Siegen): Lieber vulgär als popu­lär?

23.07.21

10:00 Uhr

Nico­las Dete­ring (Bern):  Die Wendung »ins gemein« in Chro­ni­ken der Frühen Neuzeit.

23.07.21

10:45 Uhr

Pause

23.07.21

11:00 Uhr

Michael Multham­mer (Siegen): Veror­tun­gen des ‚Gemei­nen‘ und ‚Gro­bi­a­ni­schen‘ in Poeti­ken und Para­tex­ten.

23.07.21

11:45 Uhr

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