Low Pop: Die senti­men­tale Ballade

A Pop
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Low Pop. Die sentimentale Ballade

„I Will Always Love You“, „I’d Do Anything For Love“ oder „Summertime Sadness“ – sentimentale Balladen belegen häufig die Spitze der Charts, laufen in der Heavy Rotation von Radiostationen und weisen die höchsten Klickzahlen bei Youtube und Spotify auf. Ob Hard Rock- oder R’n’B-Ballade – die Popularität der Songform Ballade ist genreübegreifend auszumachen. Trotzdem ist ihre Bewertung in den begleitenden Diskursen der Musikkritik häufig ambivalent. Zeigt sich in der Abwertung sentimentaler Balladen das Bestehen einer High-/Low-Hierarchie innerhalb populärer Musik? Dieser Frage gehen wir im Teilprojekt „Low Pop. Die sentimentale Ballade“ nach, indem wir die ästhetische und performative Erzeugung von Sentimentalität in verschiedenen populären Musikgenres untersuchen und uns dabei auch dem Zusammenhang zu Genderaspekten widmen. Beispielsweise der Frage, ob männliche Interpreten, die von Liebe, Schwäche oder Zärtlichkeit singen, dem traditionellen Bild von heterosexueller Männlichkeit entgegenlaufen. Inwiefern ihre Feminisierung bestehenden Genderkonstruktionen entgegensteht und gleichzeitig zu ihrer Abwertung beiträgt, wollen wir diskursanalytisch erforschen.

Veranstaltungen

Popu­la­ri­zing Violence

Work­shop

15 . – 16. 09. 2022
15. 09. : 12:15 Uhr – 19:00 Uhr
16. 09. : 09:30 Uhr – 13:30 Uhr

Location: University of Siegen
Herrengarten AH A 217/18

15.09.22
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Publikationen

Sounds like a real man to me (2019)

Peer reviewed / Buch­ver­öf­fent­li­chung

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Musik­wis­sen­schaft (2017)

Andere wissen­schaft­li­che Publi­ka­ti­o­nen

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Heavy Metal, Gender and Sexu­a­lity (2016)

Peer reviewed / Buch­ver­öf­fent­li­chung

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Rohe Beats, harte Sounds. Popu­läre Musik und Aggres­sion (2016)

Peer reviewed / Buch­ver­öf­fent­li­chung

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