Soma­tik des Popu­lären: Trans­for­ma­ti­o­nen des Kör­per­li­chen

AG Arbeitsgruppen
AG5

Die Körperlichkeiten des Populären werden in der Arbeitsgruppe in zwei Richtungen diskutiert. Einerseits im Sinne einer populären Somatik, die den Wandel populärer Körpervorstellungen und -inszenierungen umfasst, etwa von empfindsamen Frauen und verwegenen Männern im 19. Jahrhundert hin zu aktuellen Körperbildern in Musik, Kunst, Sport, Computerspiel, Pornografie oder populären Subkulturen. Andererseits im Sinne einer spezifischen Somatik des Populären, etwa als kodifizierte Gewalt beim Slamdance auf Punk- und Hardcorekonzerten, als distinktiv-ästhetisches Körperschema popkultureller Stilverbünde oder mit Blick auf die Verbreitung und Reflexion sinnlicher Erfahrungen über Soziale Medien. Die Arbeitsgruppe widmet sich den historischen Veränderungen speziell mit Blick auf die populärkulturelle Beachtung bzw. popästhetische Adressierung des Körpers und geht der gemeinsamen Geschichte des Populären und des Körperlichen entlang von geteilten Auf- und Abwertungen systematisch nach.