„Bil­lige Bilder“. Zur Popu­la­ri­sie­rung kunst­his­to­ri­schen Wissens im frühen 20. Jahr­hun­dert

B Popularisierung
B02

Das Projekt untersucht „Billige Bilder“ und analysiert ihren Einfluß auf die Formierung kunst¬histo-rischen Wissens um 1900. Es hat zwei miteinander verbundene Schwerpunkte: Der erste liegt auf dem Nachvollzug der technischen Umbrüche im Bereich des industriellen Reproduktions- und Verviel-fältigungsgewerbes, die dazu beitragen, das (kunsthistorische) Bild zu verbilligen. Der zweite liegt auf der historiographisch und diskursanalytisch vorgehenden Einordnung der Auseinandersetzungen um die Proliferation und Konfektionierung kunsthistorischen Wissens, die nicht selten mit Rekurs auf wahrnehmungstheoretische und ästhetische Konzepte der Zeit (Einfühlung, Kunstgenuss) angegriffen oder abgesichert werden. Das Projekt will zeigen, welche Mechanismen und Vermittlungsmodelle hinter der Verbreitung und zunehmenden Beachtung affektiver und ästhetischer Bildangebote wirken und wie das Zusammengreifen von ökonomischen und ideologischen Motiven die Popularisierung von Reproduktionsdrucken angetrieben hat.

Publikationen

At Home: the Visual Culture of Privacy (2019)

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Bild (2016)

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Die Tiefe der Ober­flä­che. Popu­läre Kunst­ge­schichte als Problem (2009)

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Einfüh­lung‘ in der Kunst­ge­schichte (2009)

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Miche­l­an­gelo Deutsch! (2009)

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