Pop-Ästhe­ti­ken

A Pop
A02

Mit dem Begriff ‚Pop-Ästhetik‘ verbindet sich eine Abkehr von der gängigen Praxis, bei Artefakten der ‚Populär‘- und ‚Massenkultur‘ entweder nur deren einfache Machart oder deren Standardisierung herauszustellen. Die Transformation dieser Beschreibungs- und Bewertungskonventionen eröffnet neue Möglichkeiten der Sicht auf populäre Werke.
Das Teilprojekt untersucht dabei, welche Klassifikationen und Urteilsgründe zum Einsatz kommen. Zum Korpus gehören: 1. Schriften, die Kriterien vorbringen, was zur populären und/oder Pop-Kunst und was nicht gehört. 2. Schriften, die ausführlicher angeben, weshalb populäre Kunstwerke gut oder schlecht seien. 3. Schriften, die Kriterien benennen, was zur angemessenen Wahrnehmung von Kunstwerken gehöre.
Untersucht werden folglich Rezensionen und Aufsätze zum künstlerischen Status z.B. von Blockbustern, Bestseller-Romanen, Charts-Hits – aber auch von Werken, die zur Pop-Kunst gezählt werden (etwa im Falle der Pop-Art und der deutschen Popliteratur), obwohl oder gerade weil sie noch keine große Popularität erzielt haben.

Publikationen

Hand­buch Popkul­tur (2017)

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Popli­te­ra­tur (2015)

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Philo­so­phie und Popkul­tur (2010)

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Pop. Geschichte eines Konzepts 1955–2009 (2009)

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